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LATTULAC 67,0 g/100 ml Sirup
LATTULAC 67,0 g/100 ml: 100 ml Sirup enthalten: Wirkstoff: Lactulose 67,0 g. 15 ml Sirup enthalten: Wirkstoff: Lactulose 10,0 g. Eine vollständige Liste der sonstigen Bestandteile finden Sie in Abschnitt 6.1.
1 Esslöffel oder 1 Einzeldosisbeutel = 15 ml = 10 g Lactulose. 1 Teelöffel = 5 ml = 3,3 g Lactulose. Die Lactuloselösung kann verdünnt oder unverdünnt mit ausreichend Wasser (großes Glas) eingenommen werden. Eine flüssigkeitsreiche Ernährung unterstützt die Wirkung des Arzneimittels. Vorzugsweise abends einnehmen. **Erwachsene**: Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 10–15 g (10–20 ml) aufgeteilt in zwei Einzeldosen oder 1 Beutel/Tag. Diese Dosis kann je nach individuellem Ansprechen oder Krankheitsbild verdoppelt oder halbiert werden. **Kinder**: 2,5 bis 10 g/Tag (5–15 ml), auch als Einzeldosis, abhängig von Alter und Schweregrad der Erkrankung nach Ermessen des Arztes. Für kleinere Dosen bei Kindern (weniger als 10 g/Tag als Einzeldosis) wird die Anwendung von Lattulac-Sirup empfohlen. **Säuglinge**: Im Durchschnitt 2,5 g/Tag (1/2–1 Teelöffel) nach Ermessen des Arztes. Für die Anwendung bei Säuglingen wird die Anwendung von Lattulac-Sirup empfohlen. Die richtige Dosis ist die niedrigste Dosis, die ausreicht, um weichen Stuhl problemlos auszuscheiden. Es wird empfohlen, anfänglich die empfohlene Mindestdosis zu verwenden. Bei Bedarf kann die Dosis erhöht werden, jedoch niemals die angegebene Höchstdosis überschreiten. Abführmittel sollten so selten wie möglich und nicht länger als sieben Tage angewendet werden. Eine längere Anwendung erfordert ein ärztliches Rezept nach sorgfältiger Beurteilung des Einzelfalls. Lactulose wird nur in sehr geringen Mengen resorbiert und hat keinen Kalorienwert.
Kurzzeitbehandlung gelegentlicher Verstopfung.
Gereinigtes Wasser.
Magen-Darm-Beschwerden Gelegentlich: vereinzelte krampfartige Schmerzen oder Bauchkoliken, häufiger bei schwerer Verstopfung, und Blähungen in den ersten Behandlungstagen, die in der Regel nach einigen Tagen abklingen. Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen; Durchfall (bei Überdosierung). Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen. Elektrolytstörungen aufgrund von Durchfall. Wechselwirkungen. Abführmittel können die Verweildauer im Darm und damit die Resorption anderer gleichzeitig oral eingenommener Arzneimittel verringern. Vermeiden Sie daher die gleichzeitige Anwendung von Abführmitteln und anderen Arzneimitteln: Warten Sie nach der Einnahme des Arzneimittels mindestens zwei Stunden, bevor Sie das Abführmittel einnehmen. Breitspektrum-Antibiotika und Antazida, die gleichzeitig mit Lactulose oral eingenommen werden, können deren Abbau verringern und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Ansäuerung des Darminhalts und folglich die therapeutische Wirksamkeit reduzieren. Darüber hinaus kann es bei gleichzeitiger Einnahme von Neomycin zu einer Steigerung der Lactulose-Aktivität kommen. Die für den Wirkmechanismus von Lactulose charakteristische pH-Wert-Senkung im Darm kann zur Inaktivierung von Arzneimitteln führen, deren Freisetzungsprofil vom pH-Wert im Darm abhängt (z. B. Arzneimittel mit 5-ASA). Das Arzneimittel kann aufgrund von Kaliumverlust zu einer erhöhten Digitalis-Toxizität führen.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Kontraindiziert bei Galaktosämie. Gastrointestinale Obstruktion. Laxanzien sind kontraindiziert bei akuten oder ungeklärten Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Darmverschluss oder -stenose, rektalen Blutungen unbekannter Ursache, schwerer Dehydratation. Generell kontraindiziert in Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6). Generell kontraindiziert bei Kindern und Jugendlichen (siehe Abschnitt 4.4).
Symptome: Überdosierungen können Bauchschmerzen und Durchfall verursachen, die nach Absetzen des Arzneimittels reversibel sind. Der entstandene Flüssigkeits- und Elektrolytverlust muss ausgeglichen werden. Siehe auch den Abschnitt „Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“ bezüglich des Missbrauchs von Abführmitteln. Behandlung: Unterbrechen Sie die Behandlung oder reduzieren Sie die Dosis. Flüssigkeits- und Elektrolytverluste müssen ausgeglichen werden.
Es liegen keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien zur Anwendung des Arzneimittels während Schwangerschaft oder Stillzeit vor. Daher sollte das Arzneimittel nur im Bedarfsfall, unter direkter ärztlicher Aufsicht und nach Abwägung des zu erwartenden Nutzens für die Mutter gegenüber dem möglichen Risiko für den Fötus oder Säugling angewendet werden.
200-ml-Flasche: Unter 25 °C lagern. Nach dem Öffnen der Packung muss das Produkt innerhalb von 12 Monaten verbraucht und unter 25 °C gelagert werden. 15-ml-Einzeldosisbeutel: Unter 25 °C lagern.
Lactulose hat keinen oder nur einen geringfügigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
"67 g/100 ml Sirup" 1 Flasche à 200 ml"
| Marke | SOFAR |
| EAN | 034206021 |
| Format | Sirup |
4,6
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