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NAZAR 100 mg/100 ml Nasenspray, Lösung
Erwachsene: 1-2 Sprühstöße in jedes Nasenloch, 2-3 Mal täglich. Kinder und Jugendliche: Das Arzneimittel ist bei Kindern unter 12 Jahren kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Halten Sie sich unbedingt an die empfohlene Dosierung. Eine höhere Dosis des Produkts kann, auch bei lokaler Anwendung und kurzer Anwendungsdauer, schwerwiegende systemische Nebenwirkungen hervorrufen. Wenn innerhalb weniger Tage keine vollständige therapeutische Wirkung eintritt, wenden Sie sich an einen Arzt. Die Behandlung sollte in keinem Fall länger als eine Woche dauern.
Nasenabschwellendes Mittel bei akutem katarrhalischem Schnupfen und Rachenentzündung, allergischem Schnupfen und akuter Sinusitis.
Bei älteren Menschen und Personen mit Prostatahypertrophie ist aufgrund des Risikos einer Harnverhaltung Vorsicht geboten. Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck, sollte die Anwendung von Nasenabschwellenden Mitteln stets nach ärztlicher Anweisung erfolgen. Die Langzeitanwendung von Vasokonstriktoren kann die normale Funktion der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen verändern und zu einer Medikamentenabhängigkeit führen. Wiederholte Anwendungen über einen längeren Zeitraum können schädlich sein. Benzalkoniumchlorid (BAC), ein Konservierungsmittel im NAZAR Nasenspray, kann insbesondere bei Langzeitanwendung zu einer Schwellung der Nasenschleimhaut führen. Bei Verdacht auf diese Reaktion (anhaltende verstopfte Nase) sollte nach Möglichkeit ein BAC-freies Nasenspray verwendet werden. Steht kein solches Nasenspray zur Verfügung, ist eine andere Darreichungsform in Betracht zu ziehen. Es kann zu Bronchospasmen kommen. Die Anwendung topischer Präparate, insbesondere über einen längeren Zeitraum, kann zu einer Sensibilisierung führen. In diesem Fall ist die Behandlung abzubrechen und gegebenenfalls eine geeignete Therapie einzuleiten. Selten wurden Fälle von posteriorer reversibler Enzephalopathie/reversiblem zerebralem Vasokonstriktionssyndrom im Zusammenhang mit der Anwendung von Sympathomimetika, einschließlich Naphazolin, berichtet. Zu den berichteten Symptomen gehören plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen. Die meisten Fälle bessern sich oder heilen innerhalb weniger Tage mit einer geeigneten Behandlung aus. Bei Auftreten von Anzeichen und/oder Symptomen einer posterioren reversiblen Enzephalopathie/eines reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms ist die Einnahme von Naphazolin sofort abzubrechen und ein Arzt zu konsultieren.
Das Produkt kann eine lokale Rebound-Sensibilisierung und Schleimhautschwellung verursachen. Die schnelle Resorption von Naphazolin über entzündete Schleimhäute kann systemische Wirkungen wie arterielle Hypertonie, Reflexbradykardie, Kopfschmerzen und Harnwegserkrankungen hervorrufen.
Das Arzneimittel kann mit Antidepressiva interagieren.
Bei versehentlicher Einnahme oder längerem Gebrauch in zu hohen Dosen kann das Produkt toxisch wirken. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren, da versehentliche Einnahme zu starker Sedierung führen kann. Im Falle einer Überdosierung können arterielle Hypertonie, Tachykardie, Photophobie, starke Kopfschmerzen, Druckgefühl in der Brust sowie bei Kindern Hypothermie und eine schwere Dämpfung des zentralen Nervensystems mit ausgeprägter Sedierung auftreten, die das Ergreifen geeigneter Notfallmaßnahmen erfordern.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte NAZAR Nasenspray nur nach Rücksprache mit einem Arzt und nach Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses im Einzelfall angewendet werden.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Es sind keine negativen Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt.
NASENSPRAY 100 MG/ML, 1 GLASFLASCHE à 15 ML
| Format | Nasenspray |
Warnung: Abbildungen dienen nur der Veranschaulichung.
Letzte Änderung: 25.02.2025
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