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MICOTEF 2% ORALGEL
Säuglinge: ¼ Messlöffel 4-mal täglich nach den Mahlzeiten. Kinder und Erwachsene: ½ Messlöffel 3- bis 4-mal täglich nach den Mahlzeiten. Verteilen Sie das Gel auf der Mundschleimhaut, sodass das Miconazol mit den infizierten Stellen in Kontakt kommt. Achten Sie darauf, dass das Gel so lange wie möglich im Mund verbleibt. Die Behandlung sollte mindestens eine Woche nach Abklingen der Symptome fortgesetzt werden.
Behandlung der oropharyngealen Candidiasis (Stomatitis und Hefepilzinfektion).
Bei gleichzeitiger Anwendung von Micotef® Mundgel und oralen Antikoagulanzien wie Warfarin sollte die gerinnungshemmende Wirkung sorgfältig überwacht und gegebenenfalls titriert werden. Es wird empfohlen, die Miconazol- und Phenytoin-Spiegel zu überwachen, wenn diese beiden Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden. Bei Patienten, die mit bestimmten oralen Antidiabetika wie Sulfonylharnstoffen behandelt werden, kann es bei gleichzeitiger Anwendung von Miconazol zu einer verstärkten therapeutischen Wirkung kommen, die eine Hypoglykämie verursachen kann. Daher sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (siehe Abschnitt 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen). Bei der Anwendung von Micotef-Gel bei Säuglingen über 6 Monaten und Kindern ist besondere Vorsicht geboten, um ein Verstopfen der Atemwege durch das Gel zu vermeiden. Daher sollte das Gel nicht auf den Hals aufgetragen werden. Es empfiehlt sich, die Dosis in kleinere Portionen aufzuteilen und den Patienten zu überwachen, um ein mögliches Ersticken zu verhindern. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Bei Einnahme kann es bei Langzeitbehandlung zu Durchfall kommen. Übelkeit, Kopfschmerzen und Hautausschläge wurden selten berichtet.
Sonstige Wechselwirkungen: Miconazol kann den Metabolismus von Arzneimitteln hemmen, die über die Enzymsysteme CYP3A4 und CYP2C9 verstoffwechselt werden, wodurch deren therapeutische Wirkung und Nebenwirkungen verstärkt und/oder verlängert werden können. Aus diesem Grund ist die Anwendung von oralem Miconazol kontraindiziert, wenn es gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln verabreicht wird, die über das CYP3A4-Enzymsystem metabolisiert werden (siehe Abschnitt 4.3 Gegenanzeigen): • QT-Zeit-verlängernde Substanzen (Mizolastin, Pimozid, Chinidin, Sertindol) • Mutterkornalkaloide • HMG-CoA-Reduktase-Hemmer wie Simvastatin und Lovastatin • Orales Triazolam und Midazolam. Besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Anwendung von oralem Miconazol und den unten aufgeführten Arzneimitteln geboten, da es zu einer Verstärkung oder Verlängerung der therapeutischen und unerwünschten Wirkungen kommen kann. Gegebenenfalls sollte die Dosis reduziert und die Plasmaspiegel überwacht werden: 1. Arzneimittel, die über das CYP2C9-Enzymsystem metabolisiert werden (siehe Abschnitt 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung): • Orale Antikoagulanzien wie Warfarin • Orale Antidiabetika wie Sulfonylharnstoffe • Phenytoin 2. Andere Arzneimittel, die über das CYP3A4-Enzymsystem metabolisiert werden: • HIV-Proteasehemmer wie Saquinavir • Einige Zytostatika wie Vinca-Alkaloide, Busulfan und Docetaxel • Einige Kalziumkanalblocker wie Dihydropyridine und Verapamil • Einige Immunsuppressiva: Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus (Rapamycin) • Andere: Alfentanil, Alprazolam, Brotizolam, Buspiron, Carbamazepin, Cilostazol, Disopyramid, Ebastin, Methylprednisolon, Midazolam i.v., Reboxetin, Rifabutin, Sildenafil und Trimetrexat.
Es wurden keine Fälle von Vergiftung oder Überdosierung berichtet. Im Falle einer versehentlichen Überdosierung können Erbrechen und Durchfall auftreten. Die Behandlung erfolgt symptomatisch und unterstützend. Es ist kein spezifisches Antidot verfügbar. Bei versehentlicher Einnahme großer Mengen von MICOTEF kann gegebenenfalls eine geeignete Methode zur Magenentleerung angewendet werden (siehe Abschnitt 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen).
Obwohl es keine Hinweise darauf gibt, dass Miconazol bei Tieren embryotoxische oder teratogene Wirkungen hat, müssen die potenziellen Risiken der Verschreibung von Micotef-Gel zum Einnehmen während der Schwangerschaft gegen den potenziellen therapeutischen Nutzen abgewogen werden. Es liegen keine Daten zum Übergang von Miconazol in die Muttermilch vor. Daher ist bei der Verschreibung von Micotef® Oralgel während der Stillzeit Vorsicht geboten.
Bei einer Temperatur von maximal 25 °C lagern.
Micotef® Oralgel beeinträchtigt weder die Verkehrstüchtigkeit noch die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
2 % Oralgel, 1 Tube à 40 g
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27. August 2024
Verifizierter Kauf Feedaty
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Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2025
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