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LENIRIT UNGUEALE 5% Medizinischer Nagellack
Dosierung Der Nagellack sollte einmal wöchentlich auf den betroffenen Finger oder Zeh aufgetragen werden. Besondere Patientengruppen Ältere Menschen Für ältere Patienten gibt es keine spezifischen Dosierungsempfehlungen. Kinder und Jugendliche LENIRIT UNGUEALE wird aufgrund fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfohlen. Anwendung 1. Vor der ersten Anwendung von LENIRIT UNGUEALE müssen die betroffenen Nagelstellen (insbesondere die Nageloberfläche) mit der beiliegenden Nagelfeile so gründlich wie möglich angefeilt werden. Anschließend muss die Nageloberfläche mit einem Alkoholtupfer gereinigt und entfettet werden. Vor der erneuten Anwendung von LENIRIT UNGUEALE feilen Sie die betroffenen Nägel bei Bedarf erneut an und reinigen Sie sie anschließend mit einem speziellen Wattestäbchen, um Nagellackreste zu entfernen. Warnhinweis: Feilen, die für infizierte Nägel verwendet wurden, dürfen nicht für gesunde Nägel verwendet werden. 2. Tragen Sie den Nagellack mit einem der beiliegenden wiederverwendbaren Spatel auf die gesamte Oberfläche der betroffenen Nägel auf. Lassen Sie den Lack 3–5 Minuten trocknen. Reinigen Sie den Spatel nach Gebrauch mit demselben Wattestäbchen, mit dem Sie Ihre Nägel gereinigt haben. Verschließen Sie die Flasche fest. Tauchen Sie für jeden zu behandelnden Nagel den Spatel in den Nagellack und vermeiden Sie dabei den Kontakt des Lacks mit dem Flaschenhals. Die Behandlungsdauer hängt primär von der Intensität und dem Befall der Infektion ab. Sie beträgt in der Regel sechs Monate (Fingernägel) bzw. neun bis zwölf Monate (Zehennägel). Kontrolluntersuchungen werden etwa alle drei Monate empfohlen.
Behandlung leichter Fälle von distaler und lateraler subungualer Onychomykose, verursacht durch Dermatophyten, Hefen und Pilze, die bis zu zwei Nägel betrifft.
Kontakt mit Augen, Ohren und Schleimhäuten vermeiden. Patienten mit Grunderkrankungen, die Nagelpilzinfektionen begünstigen, sollten einen Arzt konsultieren. Zu diesen Grunderkrankungen zählen periphere Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus und Immunsuppression. Patienten mit Onychodystrophie und beschädigten Nagelplatten sollten ebenfalls einen Arzt aufsuchen. Beim Umgang mit organischen Lösungsmitteln (Verdünnern, Testbenzin usw.) tragen Sie wasserfeste Handschuhe, um den auf die Nägel aufgetragenen Nagellack auf Amorolfinbasis zu schützen. Verwenden Sie während der Anwendung von Amorolfin keine kosmetischen Nagellacke oder künstlichen Nägel. Nach der Anwendung dieses Produkts kann eine systemische oder lokale allergische Reaktion auftreten. In diesem Fall brechen Sie die Anwendung sofort ab und konsultieren Sie einen Arzt. Entfernen Sie das Produkt vorsichtig mit Nagellackentferner. Das Produkt darf nicht erneut aufgetragen werden.
Nebenwirkungen des Arzneimittels sind selten. Nagelerkrankungen (z. B. Verfärbungen, Nagelbruch, Nagelbrüchigkeit) können auftreten. Diese Reaktionen können auch mit der Nagelpilzinfektion selbst zusammenhängen.
| Systemorganklasse | Häufigkeit | Nebenwirkungen |
| Erkrankungen des Immunsystems | Häufigkeit nicht bekannt* | Überempfindlichkeit (systemische allergische Reaktion)* |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes | Selten (> 1/10.000 bis < 1/1.000) | Nagelerkrankungen, Nagelverfärbung, Onychoklasie (brüchige Nägel), Onychorrhexis (brüchige Nägel) |
| Sehr selten (< 1/10.000) | Brennen auf der Haut | |
| Häufigkeit nicht bekannt* | Erythem*, Juckreiz*, Kontaktdermatitis*, Urtikaria*, Blasen* |
Es wurden keine Studien zu Wechselwirkungen durchgeführt. Die Verwendung von kosmetischem Nagellack oder künstlichen Nägeln sollte während der Behandlung vermieden werden.
Nach topischer Anwendung von 5%igem Amorolfin-Nagellack sind keine systemischen Symptome einer Überdosierung zu erwarten. Im Falle einer versehentlichen Einnahme sollten gegebenenfalls geeignete symptomatische Maßnahmen ergriffen werden.
Schwangerschaft Nach Markteinführung wurden nur wenige Fälle von topischer Exposition gegenüber Amorolfin während der Schwangerschaft berichtet. Das potenzielle Risiko ist daher unbekannt. Tierstudien haben nach hohen oralen Dosen Reproduktionstoxizität gezeigt. Amorolfin sollte während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Stillzeit Die Erfahrung mit der Anwendung von Amorolfin während der Stillzeit ist begrenzt. Es ist nicht bekannt, ob Amorolfin in die Muttermilch übergeht. Amorolfin sollte während der Stillzeit nur angewendet werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist.
Unter 30 °C lagern. Vor Hitze schützen.
Keine.
5 % medizinischer Nagellack, 1 Flasche à 2,5 ml
| Marke | LENIRIT |
| Format | Nagellack |
Warnung: Abbildungen dienen nur der Veranschaulichung.
Letzte Änderung: 25.02.2025
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