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ENANTHYUM Enanthyum 10 Tabletten Riv 25 mg 19871311

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ENANTHYUM Enanthyum 10 Tabletten Riv 25 mg
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Was ist das?

Enantyum 10 Filmtabletten à 25 mg

Anwendungsgebiete
Enantyum Tabletten werden zur symptomatischen Behandlung leichter bis mittelschwerer Schmerzen, wie z. B. Muskel- und Gelenkschmerzen, Dysmenorrhoe und Zahnschmerzen, angewendet.

Dosierung und Anwendung
Je nach Art und Intensität der Schmerzen beträgt die empfohlene Dosis von Enantyum Tabletten üblicherweise 12,5 mg alle 4–6 Stunden oder 25 mg alle 8 Stunden. Die Tagesgesamtdosis sollte 75 mg nicht überschreiten.

Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum zur Linderung der Symptome angewendet wird. Enantyum ist nicht zur Langzeitbehandlung geeignet und sollte nur bei akuten Beschwerden eingenommen werden. Die gleichzeitige Einnahme mit Nahrungsmitteln verlangsamt die Resorption des Arzneimittels. Daher wird bei akuten Schmerzen die Einnahme mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit empfohlen. Bei älteren Patienten wird empfohlen, die Behandlung mit der unteren Grenze des therapeutischen Bereichs (Tagesgesamtdosis 50 mg) zu beginnen. Die Dosis darf erst nach Nachweis einer guten Verträglichkeit auf die für die Allgemeinbevölkerung übliche Dosis erhöht werden. Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung sollten die Behandlung mit einer reduzierten Dosis (Tagesgesamtdosis 50 mg) beginnen und engmaschig überwacht werden. Nicht anwenden bei schwerer Leberfunktionsstörung. Bei Patienten mit leichter Nierenfunktionsstörung sollte die Anfangsdosis auf eine Tagesgesamtdosis von 50 mg reduziert werden. Nicht anwenden bei mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung. Das Produkt wurde nicht an Kindern und Jugendlichen untersucht. Da Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen sind, darf es nicht angewendet werden.

Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen Dexketoprofen oder andere NSAR oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Patienten, bei denen Arzneimittel mit ähnlicher Wirkung (z. B. Aspirin oder andere NSAR) Asthmaanfälle, Bronchospasmen, akute Rhinitis oder Nasenpolypen, Urtikaria oder Angioödeme auslösen.
Patienten mit einem aktiven oder vermuteten peptischen Ulkus/einer peptischen Blutung oder einer Anamnese mit rezidivierenden peptischen Ulzera/Blutungen (zwei oder mehr separate Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung) oder chronischer Dyspepsie.
Patienten mit einer Anamnese von gastrointestinalen Blutungen oder Perforationen im Zusammenhang mit einer früheren NSAR-Behandlung. Patienten mit gastrointestinalen oder anderen aktiven Blutungs- oder Gerinnungsstörungen. Patienten mit: Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa; Asthma bronchiale in der Anamnese; schwerer Herzinsuffizienz; mittelgradiger bis schwerer Niereninsuffizienz; schwerer Leberinsuffizienz; Blutungsneigung und anderen Gerinnungsstörungen. Schwangerschaft und Stillzeit. Besondere Warnhinweise: Die Sicherheit der Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen. Bei Patienten mit Allergien in der Anamnese ist Vorsicht geboten. Die gleichzeitige Anwendung mit anderen NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer, sollte vermieden werden. Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum zur Symptomkontrolle angewendet wird.

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