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EFFERALGAN ZÄPFCHEN
Art der Anwendung: Rektale Anwendung. Dosierung: Bei Kindern muss die Dosierung anhand des Körpergewichts erfolgen. Daher ist die Wahl der geeigneten Darreichungsform wichtig. Die Korrelation zwischen Alter und Gewicht ist nur ein Richtwert. Aufgrund des Risikos lokaler Reizungen wird empfohlen, Zäpfchen nicht mehr als 4-mal täglich anzuwenden und die rektale Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten. Zäpfchen werden bei Durchfall nicht empfohlen. Efferalgan Säuglingszäpfchen 80 mg: Diese Darreichungsform ist für Säuglinge mit einem Körpergewicht zwischen 4 kg und 7 kg (ca. 1 bis 6 Monate alt) bestimmt. Die Dosierung beträgt ein 80-mg-Zäpfchen, das bei Bedarf nach einem Abstand von mindestens 6 Stunden wiederholt werden kann. Die maximale Tagesdosis beträgt 3 Zäpfchen für Säuglinge mit einem Gewicht unter 5 kg und 4 Zäpfchen für Säuglinge mit einem Gewicht ab 5 kg. Efferalgan 150 mg Zäpfchen: Diese Darreichungsform ist für Kinder mit einem Gewicht von 8 kg bis 13 kg (etwa im Alter von 6 Monaten bis 2 Jahren) bestimmt. Die Dosierung beträgt ein 150-mg-Zäpfchen, das bei Bedarf nach einem Abstand von mindestens 6 Stunden wiederholt werden kann. Die maximale Tagesdosis beträgt 3 Zäpfchen für Kinder mit einem Gewicht unter 10 kg und 4 Zäpfchen für Kinder mit einem Gewicht ab 10 kg. Efferalgan 300 mg Zäpfchen: Diese Darreichungsform ist für Kinder mit einem Gewicht von 14 kg bis 28 kg (etwa im Alter von 2 bis 9 Jahren) bestimmt. Die Dosierung beträgt ein 300-mg-Zäpfchen, bei Bedarf nach einem Abstand von mindestens 6 Stunden wiederholt. Bei Kindern unter 20 kg Körpergewicht dürfen maximal 3 Zäpfchen, bei Kindern ab 20 kg Körpergewicht maximal 4 Zäpfchen pro Tag verabreicht werden. Anwendungshäufigkeit: Regelmäßige Anwendung beugt Schwankungen von Schmerzen oder Fieber vor. Bei Kindern sollte der Abstand zwischen den Anwendungen regelmäßig, sowohl tagsüber als auch nachts, und vorzugsweise mindestens 6 Stunden betragen. Niereninsuffizienz: Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min) muss der Abstand zwischen den Anwendungen mindestens 8 Stunden betragen.
Efferalgan Säuglingszäpfchen 80 mg: Symptomatische Behandlung von leichten bis mittelschweren Schmerzen und Fieber bei Säuglingen. Efferalgan Zäpfchen für Kleinkinder 150 mg: Symptomatische Behandlung von leichten bis mittelschweren Schmerzen und Fieber bei Kindern. Efferalgan Zäpfchen für Kinder 300 mg: Symptomatische Behandlung von leichten bis mittelschweren Schmerzen und Fieber bei Kindern. Warnhinweise und Gegenanzeigen: Hohe oder langfristige Dosen des Produkts können zu einem hohen Risiko für Lebererkrankungen und zu Veränderungen, auch schwerwiegenden, der Nieren und des Blutes führen. Während einer Langzeitbehandlung oder bei Exposition gegenüber Substanzen, die diese Wirkung haben können, dürfen keine Arzneimittel verabreicht werden, die die Lebermonooxygenasen induzieren. Paracetamol sollte bei Patienten mit Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance ≤ 30 ml/min) oder Leberinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden. Bei allergischen Reaktionen ist die Anwendung abzubrechen. Bei chronischem Alkoholismus, übermäßigem Alkoholkonsum (3 oder mehr alkoholische Getränke pro Tag), Anorexie, Bulimie oder Kachexie, chronischer Mangelernährung (niedrige Leber-Glutathion-Reserven), Dehydratation oder Hypovolämie ist Vorsicht geboten. Vorsicht ist auch bei Patienten mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel geboten. Vor der Einnahme anderer Arzneimittel während der Behandlung mit Paracetamol ist sicherzustellen, dass diese nicht denselben Wirkstoff enthalten, da bei hohen Paracetamol-Dosen schwere Nebenwirkungen auftreten können. Der Patient sollte vor der Kombination mit anderen Arzneimitteln seinen Arzt konsultieren. Siehe auch Abschnitt 4.5. Bei Langzeitanwendung wird die Überwachung der Leber- und Nierenfunktion sowie des Blutbildes empfohlen. Bei allergischen Reaktionen ist die Anwendung abzubrechen.
Im Zusammenhang mit der Anwendung von Paracetamol wurden Hautreaktionen verschiedener Art und Schweregrade berichtet, darunter Fälle von Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und epidermaler Nekrolyse. Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem, Larynxödem und anaphylaktischer Schock berichtet. Darüber hinaus wurden folgende Nebenwirkungen gemeldet: Thrombozytopenie, Leukopenie, Anämie, Agranulozytose, Leberfunktionsstörungen und Hepatitis, Nierenfunktionsstörungen (akutes Nierenversagen, interstitielle Nephritis, Hämaturie, Anurie), gastrointestinale Beschwerden und Schwindel. Die folgende Tabelle listet die Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Paracetamol auf. Einige davon wurden bereits erwähnt und basieren auf Beobachtungen nach der Markteinführung. Die Häufigkeit der unten aufgeführten Nebenwirkungen ist nicht bekannt.
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