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LACRISOL 0,0045 % + 0,5 % Augentropfen, Lösung
Augentropfen: Zwei- bis viermal täglich ein bis zwei Tropfen in den Bindehautsack eintropfen. Die empfohlene Dosis nicht überschreiten. Nicht zur Langzeitbehandlung anwenden, außer auf ärztliche Verschreibung.
Augentropfen: Desinfektion der Augenschleimhaut. Befeuchtung und Benetzung des Auges bei Tränenmangel (Syndrom des trockenen Auges).
Die Anwendung von Augenmedikamenten, insbesondere über einen längeren Zeitraum, kann zu einer Sensibilisierung führen. In diesem Fall muss die Behandlung abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden, um eine geeignete Therapie festzulegen. Nicht zur Langzeitbehandlung anwenden. Bei ausbleibender Wirkung nach kurzer Behandlungsdauer einen Arzt konsultieren. Aufgrund des enthaltenen Natriumborats kann das Produkt bei versehentlichem Einatmen oder Verschlucken sowie bei längerer Anwendung in zu hoher Dosierung toxisch wirken. Nicht anwenden bei Entzündungen, Wunden oder Abschürfungen der Hornhaut. Das Arzneimittel enthält Benzalkoniumchlorid, das Augenreizungen verursachen kann. Kontakt mit Kontaktlinsen vermeiden. Kontaktlinsen vor der Anwendung entfernen und mindestens 15 Minuten warten, bevor sie wieder eingesetzt werden. Es ist bekannt, dass das Arzneimittel zu Verfärbungen von Kontaktlinsen führen kann.
In einigen Fällen kann es zu Unverträglichkeit (Brennen oder Reizung) kommen. Diese ist jedoch harmlos und erfordert keine Anpassung der Behandlung. Meldung von Verdachtsfällen auf Nebenwirkungen Die Meldung von Verdachtsfällen auf Nebenwirkungen, die nach der Zulassung eines Arzneimittels auftreten, ist wichtig, da sie eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels ermöglicht. Medizinisches Fachpersonal wird gebeten, alle vermuteten Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem unter www.agenziafarmaco.gov.it/it/responsabili zu melden.
Die gleichzeitige Anwendung anderer Antiseptika und Augenlösungen ist zu vermeiden.
Unter normalen Anwendungsbedingungen wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Die Behandlung einer Vergiftung durch Einnahme größerer Mengen quaternärer Ammoniumverbindungen erfolgt symptomatisch: Bei Bedarf sind Sedativa zu verabreichen. Erbrechen sollte verhindert und eine Magenspülung durchgeführt werden. Bei versehentlicher Einnahme sind die Hauptsymptome einer akuten Vergiftung mit Borsäure und ihren Salzen Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, ein erythematöser Hautausschlag mit anschließender Abschuppung sowie eine Stimulation oder Dämpfung des Zentralnervensystems. Es können Krämpfe und hohes Fieber auftreten, und selten kann es auch zu Nieren- und Leberschäden sowie zu Gelbsucht kommen. Der Tod durch Kreislaufkollaps und Schock tritt innerhalb von 3–5 Tagen ein. Die Behandlung der Vergiftung erfolgt symptomatisch. Bluttransfusionen, Peritonealdialyse oder Hämodialyse können hilfreich sein.
Es sind keine Gegenanzeigen bekannt.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Keine bekannt.
0,0045 % + 0,5 % Augentropfen, Lösung, 1 Flasche à 10 ml
| Marke | BRUSCHETTINI |
| Format | Tropfen |
Achtung: Die Abbildungen dienen nur der Veranschaulichung.
Zuletzt bearbeitet: 25.02.2025
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