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Silicea 12CH Granulat ist ein homöopathisches Arzneimittel. Gemäß der traditionellen Anwendung in der Homöopathie wird es von homöopathischen Ärzten üblicherweise zur Behandlung zahlreicher Beschwerden und Ungleichgewichte im Körper eingesetzt.
Die traditionellen Anwendungsgebiete homöopathischer Arzneimittel sind aufgelistet. Wir weisen darauf hin, dass nicht jedes homöopathische Arzneimittel zugelassene therapeutische Indikationen besitzt.
Vor Beginn einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln ist es immer notwendig, einen Arzt zu konsultieren. Insbesondere ist es notwendig, einen Arzt aufzusuchen, wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern.
Aus hygienischen Gründen ist Boiron Granulat in Kunststoffröhrchen verpackt, die eine berührungslose Dosierung ermöglichen. Drehen Sie einfach das Röhrchen und geben Sie das Granulat einzeln in den Verschluss. Sobald die gewünschte Menge Granulat im Verschluss ist, kann es direkt unter die Zunge gegeben werden, ohne mit anderen Oberflächen in Berührung zu kommen.
Boiron Granulat und Globuli sollten im Mund und möglichst unter der Zunge zergehen (bei Kindern ist es auch in Ordnung, wenn sie sich im Mund auflösen). Die Aufnahme über die Zunge erfolgt dadurch schneller und das Produkt wirkt schneller. Häufig wird die Frage gestellt: Kann ich das Granulat zu den Mahlzeiten oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen? Tuttofarma.it empfiehlt, homöopathische Arzneimittel mindestens eine Viertelstunde vor oder nach den Mahlzeiten einzunehmen, vorzugsweise zwischen den Mahlzeiten.
Es wird außerdem empfohlen, die Einnahme homöopathischer Arzneimittel nach dem Essen oder dem Genuss stark aromatisierter Getränke wie Minze und Kaffee zu vermeiden, da diese die sublinguale Aufnahme des Arzneimittels beeinträchtigen können. Während einer homöopathischen Behandlung sind in der Regel keine zusätzlichen Ernährungsmaßnahmen erforderlich; wir empfehlen jedoch, gegebenenfalls einen Arzt zu konsultieren.
Können homöopathische Arzneimittel zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden?
Diese Frage wird häufig von Patienten in homöopathischer Behandlung gestellt. Im Allgemeinen gibt es keine Gegenanzeigen für die gleichzeitige Anwendung von homöopathischen Präparaten und anderen Arzneimitteln. Tatsächlich kombinieren und empfehlen Ärzte diese beiden Therapieformen häufig. Wechselwirkungen zwischen allopathischen und homöopathischen Arzneimitteln sind bei gleichzeitiger Einnahme nicht bekannt. Tuttofarma.it empfiehlt, bei Bedenken einen Arzt zu konsultieren.
Können homöopathische Mittel während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden?
Schwangerschaft und Stillzeit sind sensible Phasen im Leben einer Frau und ihres Kindes. Es ist ratsam, vor der Einnahme jeglicher Medikamente einen Arzt zu konsultieren. Dies gilt auch für homöopathische Mittel, die jedoch aufgrund ihrer stark verdünnten Wirkstoffe in der Regel während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden können. Aufgrund ihrer Verträglichkeit und Sicherheit verschreiben Gynäkologen sie zunehmend bei leichten Beschwerden in der Schwangerschaft. Wir möchten Sie jedoch nochmals darauf hinweisen, dass vor der Anwendung eines homöopathischen Mittels unbedingt Ihr Arzt oder Gynäkologe konsultiert werden muss.
Der Name eines homöopathischen Mittels ist traditionell lateinisch und bezeichnet den Rohstoff, der als Grundlage für die Zubereitung des lateinischen Mittels verwendet wurde. Latein wurde gewählt, damit Ärzte weltweit die verwendeten Rohstoffe erkennen konnten. Diese Rohstoffe sind in der Regel pflanzlichen, können aber auch mineralischen oder tierischen Ursprungs sein.
Eines der Merkmale eines homöopathischen Mittels ist die Verdünnung. Die Zahl gibt den Verdünnungsgrad an. Beispielsweise bedeutet 5 CH, dass die Rohstoffe 1:5 in einer zentesimalen Verdünnung verdünnt wurden, also 1 Teil Rohstoff und 99 Teile Lösung. Das Mittel wird anschließend dynamisiert, wodurch ein homöopathisches Mittel entsteht.
Die beiden Buchstaben CH stehen für Centesimal Hahnemannian, eine Verdünnungsmethode, die von Dr. Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, entwickelt wurde.
Wie wendet man Silicea 12CH Granulat an?
In der Homöopathie variiert die Anwendung des Granulats je nachdem, ob es zur Behandlung chronischer oder akuter Beschwerden eingesetzt wird.
In der chronischen Phase wird üblicherweise empfohlen, 5 Granulatkörner dreimal täglich einzunehmen, vorzugsweise außerhalb der Mahlzeiten oder mindestens eine Viertelstunde nach den Mahlzeiten. Bei akuten Erkrankungen werden sie üblicherweise mehrmals täglich in kurzen Abständen eingenommen, in der Regel bis zu 2 oder 3 Granulatkörner stündlich oder alle zwei Stunden.
Wir weisen darauf hin, dass es stets ratsam ist, ärztlichen Rat bezüglich der Anwendung und des tatsächlichen Bedarfs an Boiron-Granulat einzuholen.
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Welche Verdünnung des Granulats oder welche Einzeldosen sollten Sie wählen?
Zunächst möchten wir Sie daran erinnern, dass es vor Beginn oder Fortsetzung einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln am besten ist, einen Arzt zu konsultieren, um die beste Therapieoption zu ermitteln.
In der Homöopathie gibt es keine allgemeingültige Regel für alle homöopathischen Arzneimittel und für alle Erkrankungen und Anwender. Nachfolgend stellen wir eine Grundregel vor, die als Richtlinie für die Wahl der Verdünnung dienen kann, obwohl die Ergebnisse und die Therapiedauer für jedes Medikament je nach Ansprechen des Einzelnen und Art der Erkrankung variieren.
Niedrige Verdünnungen (bis zu 7 CH): wirken schnell oder sehr schnell, halten mehrere Stunden an und müssen in kurzen Abständen (alle 2 Stunden, stündlich oder sogar häufiger) eingenommen werden, um eine Erkrankung mit akuten Symptomen wie Halsschmerzen oder starken Kopfschmerzen zu behandeln. Sie eignen sich auch zur „Ausleitungswirkung“, die die Ausscheidungsorgane (Nieren, Leber, Darm, Lunge, Haut) stimuliert, den Körper von Giftstoffen befreit und ihn empfänglicher für homöopathische Behandlungen macht.
Mittlere Verdünnungen (wie 9CH oder 15CH): wirken etwas langsamer, benötigen 1–2 Tage, um ihre volle Wirkung zu entfalten, und bieten eine therapeutische Wirkung für etwa 10 Tage.
Mittelhohe Verdünnungen (wie 30CH, eine sehr wichtige und in der Homöopathie häufig verwendete Verdünnung): benötigen mehrere Tage (5 bis 10 Tage), um ihre volle Wirkung zu entfalten, und ihre therapeutische Wirkung hält etwa 20–30 Tage an. Sie werden hauptsächlich bei chronischen Erkrankungen, bei allgemeinen und funktionellen Symptomen eingesetzt, wirken aber auch bei akuten Symptomen und psychischen Problemen.
Hohe Verdünnungen (200 CH oder 200 K): Ihre Wirkung hält mehrere Tage an und erstreckt sich über einen therapeutischen Zeitraum von etwa einem Monat oder länger. Sie haben eine systemischere und tiefgreifendere Wirkung. Sie werden üblicherweise bei chronischen Erkrankungen und solchen mit psychischer Komponente eingesetzt. Hochverdünnte Mittel finden jedoch auch bei akuten Erkrankungen wie Halsschmerzen und Erkältungen breite Anwendung (z. B. Mercurius 200 CH als Einzeldosis bei Halsschmerzen).
Sehr hohe Verdünnungen (vor allem 1000 CH, MK und XMK): Sie sind tiefgreifende und kraftvolle Mittel (gemäß der homöopathischen Tradition), deren Wirkung erst nach einigen Tagen eintritt und die dann über einen relativ langen Zeitraum therapeutisch wirken. Sie werden häufig nach Verdünnung von 200CH gemäß dem Dosierungsschema in der Reihenfolge 200CH, mk (1000k), xmk (10000k), lmk (50000k) und cmk (100000k) im großen Maßstab eingesetzt.
Eine Tube mit Granulat, die ca. 80 Granulatkörner enthält.
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